projektwochenende „grenzen,begrenzungen, linien“
wo das eine endet und das andere beginnt, verläuft eine (unsichtbare) grenze. aber wo genau definieren wir diesen übergang? an welcher stelle hat das eine aufgehört und das neue angefangen?
vom 26. bis 28. oktober 2007 fand das elfte projektwochenende statt. in diesem jahr drehte sich alles um „grenzen, begrenzungen, linien“. die teilnehmenden näherten sich dem thema auf verschiedenen Wegen, sowohl theoretisch als auch kreativ und musisch.
das projektwochenende, das immer am letzten oktoberwochenende stattfindet, will menschen und ideen vernetzen und eine plattform bieten, sich selbst auszuprobieren. tagsüber finden die projektgruppen statt; die gemeinsamen abende dienen dem austausch und geben weitere thematische impulse.
in diesem jahr wählten die teilnehmenden aus sieben projekten aus, was sie am meisten interessierte: kunstgeschichtliche erkundung im limburger dom und ein fotografischerblick auf die stadt, trickfilmproduktion, die begrenztheit der fossilen ressourcen, begrenzungen des eigenen körpers, psychische grenzen und ihre überwindung, ein planspiel zur schwierigen einreise von afrika nach europa und der bau einer grenzmauer aus naturmaterialien.
an den gemeinsamen abenden präsentierten die projektgruppen, was sie tagsüber erarbeitet hatten. darüber hinaus sorgten (grenz-) spiele, (linien-) tänze und lieder für aktion. zusätzliche filme, gedichte und andere texte beleuchteten weitere aspekte des themas.
zum „rahmenprogramm“ gehörten ein liebevoll gestaltetes thematisches liederheft, ein (linien-) spaziergang und die erkundung der grenze zwischen tag und nacht. nur der abwechselnde koch- und spüldienst hatte (glücklicherweise) nichts mit grenzen oder begrenzungen zu tun – er hat prima geklappt!
julia wiechmann, karlsruher wandervogel