das frühlingsfest 2008

„schnappt euch die gitarren und kommt auf die burg!“ so schlugen die trommeln im bündischen blätterwald und auch im internet, z.b. im pfadfindertreffpunkt.
die burg war nie ein ort der masse, deshalb sind mehr als 70 besucher für uns schon ein tolles ergebnis. und so viele waren es, die sich in unsere urige schänke – die ehemalige alte werkstatt - gedrängt haben.

doch bevor man sich am frühen abend dort zu trank und gesang traf, wurden die neugestalteten orte bewundert: 

  1. innerhalb der ruine wurde der palasboden geebnet und mit rasen bepflanzt, so dass dort in zukunft große lagerfeuerrunden oder auch versprechens- oder aufnahmefeiern in würdigem rahmen stattfinden können.
  2. das neue kutscherhaus: aus dem ehemaligen vorbau des kutscherhauses, einer speicherähnlichen, spinnwebenübersäten abstell- und gerümpelkammer, ist in einjähriger bauzeit eine „fünf-sterne-unterkunft“ geworden. ein großer, schöner raum mit einem neuen bad und einer kleinen teeküche: platz genug für eine mittelgroße horte.
  3. sozusagen als nebenprodukt zog die werkstatt in den saalkeller um und am alten ort entstand – wie schon oben erwähnt - die prachtvolle, gemütliche schänke. sie kann natürlich von den gruppen auch als tagungs- oder speiseraum etc. genutzt werden.
  4. ein gedenkstein für unseren brecht wurde aufgestellt – das meisterstück von peter, dem steinmetzen.

nach der ausgiebigen besichtigungstour wurden am offenem feuer gegrillte, wohlschmeckende fleischspieße kredenzt (für 10 cent pro zentimeter), dazu eine deliziöse zwiebelsoße. später gab es eine deftige gulaschsuppe – kostenlos für alle. die moderaten getränkepreise strapazierten die allerorten schmalen geldbeutel wenig.

fein und lange wurde in der neuen schänke gesungen. wilde lieder wechselten zu wandervogelliedern, mehrstimmige lieder in a capella zu fahrtenliedern. ein bunter gesang, gemischt wie auch unsere burggäste.

das gemeinsame frühstück im burghof am sonntagmorgen rundete das harmonische frühlingsfest ab. an der üppig gefüllten frühstückstafel wurde die idee geboren, sich ein mal im monat in der neuen schänke zu einem geselligen – überbündischen - sängerabend zu treffen (einladung folgt!).

die bauhütte

„was ist denn so toll an den bauarbeiten?“ fragst du dich.
unsere stammmannschaft der burg balduinstein besteht nicht nur aus mitgliedern eines bundes. es ist ein freundeskreis aus verschiedenen bünden, der sich zur aufgabe gemacht hat, die burg als begegnungsstätte der bündischen jugend wachsen zu lassen und in eigenregie zu gestalten.

wir sind kein „verein zur erhaltung der burg balduinstein“. das bauen ist nicht unser schwerpunkt, gleichwohl notwendig: wer einmal ein wochenende mit dem gemeinsamen renovieren eines raumes oder dem bau eines neuen daches verbracht hat oder auch „nur“ geholfen hat, ein stück des ständig zugewachsenen hanges zu roden – dem wird aufgefallen sein, wieviel freude aus gemeinsam geschaffter arbeit entsteht. jede noch so kleine hilfe ist willkommen!

unser anliegen ist, ein überbündischer treffpunkt verschiedenster gruppen aus dem pfadfinder – wandervogel- und jungenschaftsbereich zu sein, die sich der meißnerformel verpflichtet fühlen.  die vielen überbündischen treffen und veranstaltungen zeigen uns, dass wir den richtigen pfad eingeschlagen haben. 

an dieser stelle sage ich allen kleinen und großen helfern dank für die aufopfernde, unbezahlte (und unbezahlbare) arbeit, die sie in ihrer freizeit freudig geleistet haben! ohne euch ginge gar nichts!

im einzelnen: den zimmermännern, den steinmetzen, den gärtnern, den dekorateuren, den elektrikern, den fliesenlegern, den klempnern, den dachdeckern, den schreinern, den lehrern, den schülern, den studenten, den zivis... kurz: allen, die zu unserem werk beigetragen haben!

wanja