aktionswochenende 1999
ein ganz normales wochenende!? nach einem stärkendem abendmahl ging es daran die flöße an die lahn zu bekommen. mit hilfe eines autos und dem dazugehörigem anhänger brachte jede gruppe heile und sicher ihr renngefährt an den rasenden strom. wer am meisten farbe, die sich jede gruppe (passend zu ihrer) vorher ins gesicht schmierte, seine fahne und das floß noch heile hatte würde viele punkte kriegen.
samstagmorgen, als alle sich angemeldeten gruppen angereist waren, wurden aus allen pimpfen vier gruppen aufgeteilt. so gab es die rote, gelbe, grüne und blaue gruppe. diese machten sich auch schnell ans werk um aus vielen alten brettern des dachgebälkes vom saaldach flöße zu bauen. nun stand langes sägen, hämmern, pinseln und binden an, doch waren gegen 19 uhr fast alle gruppen mit ihrem floß fertig. nach einem stärkendem abendmahl ging es daran die flöße an die lahn zu bekommen. mit hilfe eines autos und dem dazugehörigem anhänger brachte jede gruppe heile und sicher ihr renngefährt an den rasenden strom. nach 15 min. trafen sich nun gute 15 mann zusammen, um ihre hoffnung des morgigen tages, vor den gefahren der nacht zu schützen. mit schlafsack und poncho bewaffnet zog man los um jegliches unheil zu unterbinden.

als nachts einige unholde und rummtreiber ihr böses handwerk verübten, so schlief die vor einigen stunden noch kraftstrotzende nachtwache tief und fest.
der sonntag fing mit den gut ausgeschlafenen gesichtern der nachtwache an.
nachdem alle gesättigt vom frühstück letzte reparaturen an den flößen vollendet hatten, ließ eine gruppe nach der anderen ihr floß zu wasser und ruderte die lahn aufwärts bis in die erste biege des großen gewässers. nun wurden die allgemeinen wettkampfregeln von der jurie erklärt: wer am meisten farbe, die sich jede gruppe (passend zu ihrer) vorher ins gesicht schmierte, seine fahne und das floß noch heile hatte würde viele punkte kriegen. auf ging es, zunächst lagen die gelben in führung und drohten das rennen zu gewinnen, sie hielten aber an, um den anderen die fahne zu klauen.
die grünen, zwischendurch schon gekentert, holten auf und klauten den gelben die fahne. nun bekämpften sich die roten, grünen und blauen noch untereinander. Als die blauen dann auch gekentert waren schipperten sie mit dem mast unten als erste durchs weit ersehnte ziel. der rest lieferte sich nun noch einen heißen endkampf um die verbleibenden plätze.
nach auswertung und genauster überprüfung der flöße entschied sich das komitee der unparteiischen für die gruppe blau als sieger. auf den plätzen 2, 3, und 4 siedelten sich rot, gelb, und grün an. die gigantischen bauwerke wurden nun innerhalb kürzester zeit in artgerechte drei anhängerladungen zerteilt und zurück auf die burg gebracht. nach hastigen minuten des packens stand der moment der abreise an, man verabschiedete sich und bis bald im nächsten Jahr...
jan-david, andre und ivo